Kohlhütte

Die Kohlhütte war der „Energie“-Speicher jeder Schmiede. Hier lagerte man die in Kohlenmeilern produzierte Holzkohle .Mit dem Holzkohlenfeuer und Gebläse wird das Eisen rotglühend erweicht und geschmiedet.

Die Kohlhütte am „Hofwieshammer“ ist das einzige in Österreich erhaltene Objekt. Deshalb wird die Renovierung auch vom Bundesdenkmalamt und der OÖ Landeskulturdirektion unterstützt. Die in der „Kohlhütte“ geplante Dokumentation der „Kohle-Revolutionen“ spannt einen breiten Bogen von den mit Holzkohle betriebenen keltischen „Rennöfen“

bis hin zur von der Steinkohle ausgelösten industriellen Revolution.Dass die Kelten bereits vor rund 2.000 Jahren in Windhaag köhlerten, beweist der Gewässername „Klaftbach“ (gesprochen glof“), auf Deutsch  „Kohlbach“. „Glo“ bedeutet auf Walisisch „Kohle“ und „glofa“ heißt die „Kohlgrube“. Seit dem Spätmittelalter wurde in der Region Freiwald für die Glashütten und Schmieden Kohlenmeiler betrieben, worauf heute noch zahlreiche Flur, Haus- und Familiennamen hinweisen.